Allergieambulatorium

Bei einer Allergie sollte man für genauere Untersuchungen in ein
Allergieambulatorium gehen. Eine Allergie ist eine erhöhte Abwehrreaktion des
Immunsystems. Das Immunsystem reagiert in diesem Fall auf eigentlich normale
harmlose Umweltstoffe (Allergene). Oftmals sind die Erkennungsmerkmale
entzündliche Perioden mit zusätzlichen Symptomen. Wenn Sie denken, dass
Sie an einer Allergie erkrankt sein könnten, dann sollten Sie in jedem Fall ein
Allergieambulatorium aussuchen. Dort wird sich bemüht, den erkrankten Patienten
zu helfen. Das Ambulatorium versucht, die einzelnen Beschwerden zu lindern
und in häufigen Fällen sogar ganz zu kurieren. Im Allergieambulatorium werden
Informationen zu einzelnen Allergien erklärt.
Des Weiteren ist es möglich sich dort testen zu lassen bis hin zu
Therapievorschlägen und auch Therapien an sich. Bevor ein jeweiliger Test
begonnen wird, gibt es ein ausführliches informatives Arztgespräch (Anamnese).
Um jegliche Komplikationen zu vermeiden, wird auch eine körperliche Begutachtung
des Erkrankten vorausgesetzt. So kann für jeden Patienten geplant werden, welche
Tests für ihn infrage kommen und inwiefern der Betroffene in der Lage ist, diese
Untersuchungen körperlich auch zu meistern. Die Allergieambulatorien bieten
verschiedene Tests an. Zum einen gibt es Hautteste. Bei diesem Test nutzt die
Ambulanz drei Möglichkeiten. Erstens den Pricktest. Da werden dem Betroffenen
Allergenflüssigkeiten auf den Unterarm verabreicht. An den diesen Stellen wird die
Haut geritzt und nach 20 Minuten erkennt man an Rötungen, ob et was vorhanden
ist. Dann gibt es noch den Reibtest und den Pflastertest. Des Weiteren wird das
Blut untersucht. An bestimmten vorausgesetzten Werten erkennt der behandelnde
Arzt des Allergieambulatoriums, ob eine Allergie vorliegt. Auch über ein Nasenspray
kann der Arzt feststellen, ob eine Allergie vorliegt. Es werden Allergene auf die
Nasenschleimhaut gesprüht, um zu sehen, ob die Schleimhäute anschwellen.
Geschieht das, ist das ein Beweis einer Allergie.
Das Allergieambulatorium bietet auch verschiedene Therapiemöglichkeiten an,
um dem Betroffenen zu helfen. Es werden medikamentöse Therapien durchgeführt.
Dort wegen Augentropfen, Nasensprays, Tabletten und auch Inhalationssprays
verabreicht. Je nachdem wie schwer die Erkrankung ist, verschreibt der Arzt vor Ort
die verschiedenen Dosierungen. Des Weiteren gibt es im Allergieambulatorium
eine Immuntherapie (Allergie-Impfung). Das ist eine Therapie beider die
verursachenden Allergene in aufsteigender Konzentration gespritzt werden. Diese
Therapie kann aber mitunter bis zu drei Jahre andauern. Bei manchen Erkrankten ist
eine Impfung nicht möglich. Da gibt es dann auch noch die Alternative die Allergene
in Tablettenform zu geben. Das Allergieambulatorium versucht, individuell auf

jeden einzelnen Betroffenen einzugehen und ihm schnell Linderung zu verschaffen.

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