Allergischer Dauerschnupfen

Ungefähr jeder Vierte leidet unter dem allergischen Dauerschnupfen. Mit diesem
allergischen Dauerschnupfen werden der Frühling und der Sommer nur bedingt
genossen. Spaziergänge sind in den Frühlings- und Sommermonaten tabu. Die
Beschwerden bei dem allergischen Dauerschnupfen können sogar im ganzen Jahr
vorliegen.
In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl er Heuschnupfen erkrankten deutlich
angestiegen. Ärzte nennen diese Erkrankung auch allergische Rhinitis. Besonders
typisch für diese Erkrankung ist auch, dass man ein höheres Risiko hat, auch an

anderen Allergien zu erkranken, wie Neurodermitis.
Den Heuschnupfen unterscheidet man zweimal im Verlauf. Einmal in den
Heuschnupfen, der saisonbedingt ist. Hier treten die Symptome nur in bestimmten
Jahreszeiten auf. Zu den Auslösern gehören die Pollen von Bäumen, Blüten und
Gräsern. Im Mai und Juni wirkt sich der Pollenflug besonders massiv auf den
Betroffenen aus.
Viele Allergiker bekommen bereits im Frühjahr die charakteristischen Symptome
des Heuschnupfens. Eine besondere Aggressivität wird den Baumpollen von der
Hasel, Esche, Erle und Birke zugeschrieben. Andere Personen reagieren hingegen
mehr auf die Pollen von Gräsern, diese treten im späten Sommer bis in den Herbst
auf. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst warnt, dass die Saison des
Pollenflugs immer länger wird, das liegt an dem Wandel des Klimas. Die Belastung
durch die Pollen schwankt durch die Lage des Wetters, deshalb sollten sich
betroffene Personen mit der Hilfe eines Kalenders informieren, wie die Pollenflüge
liegen.
Der Heuschnupfen ist lästig, aber eine schlimmere Beeinträchtigung hat man, wenn
der allergische Dauerschnupfen das gesamte Jahr besteht. Bereits kleine Mengen
der Allergene sorgen für Beschwerden. Meistens liegt die Ursache bei einem Kontakt
mit Hausstaubmilben, Schimmelsporen oder Tierhaare oder Tierhaut. Während der
Pollensaison können sich die Symptome zunehmend verstärken.
Verschiedene Symptome treten bei dem allergischen Dauerschnupfen auf, sie
sind in ihrer Intensivität auch sehr unterschiedlich. Zu den Beschwerden zählen,
ein wässriger Schnupfen, eine Nase, die juckt, Niesanfällen, gerötete und tränende
Augen. Auch kann es zu Kopfschmerzen, Müdigkeit, Husten, einem drückenden
Gefühl in den Nebenhöhlen kommen und in den Gehörgängen und im Rachen kann
ein Juckreiz entstehen.
Wer an dem allergischen Dauerschnupfen leidet, sollte sich unbedingt von einem
Mediziner behandeln lassen. Kortisonhaltige Nasensprays bieten eine sichere und
effektive Therapie, um die Beschwerden zu lindern.

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